Über KLANGLICHT

Die Weiterentwicklung des Licht- und Klangfestivals im Jahr 2026

 

Mit Herbst 2026 strahlt die KLANGLICHT-Idee nun auch in Wien. Mit KLANGLICHT IM PARK wird die Licht- und Klangkunstausstellung im Schwarzenberggarten beim Belvedere erstmals in Wien stattfinden. 

 

Als Erweiterung des Formats KLANGLICHT im Schloss Eggenberg steht beim Projekt in Wien der Schwarzenberggarten als historischer Natur- und Kulturraum im Zentrum. Internationale, nationale und lokale Künstler*innen entwickeln ortsspezifische Licht- und Klanginstallationen, die sich sensibel auf die vorhandenen Gegebenheiten des Gartens beziehen. 

 

Ziel ist es, den Garten als Resonanzraum erfahrbar zu machen und den Besucher*innen einen Ort der Entschleunigung, Wahrnehmung und Reflexion zu bieten.

 

Das bewährte KLANGLICHT-Festival in Graz wird 2026 in Form einer mehrwöchigen Ausstellung im Schloss Eggenberg stattfinden, das mehr als nur ein barockes Monument ist: Es ist eine gebaute Zeitmaschine. Dieses Zusammenspiel aus Rationalität, Mythos und Imagination bildet den Ausgangspunkt für die kuratorische Leitidee von KLANGLICHT 2026 in Graz.
 

 

KLANGLICHT - seit über 10 Jahren ein Fixstern in Graz

 

Am 2. Mai 2015 fing alles an: Als die Nacht über die Stadt hereinbrach, erstrahlte die Rückseite der Oper Graz erstmals in buntem, tanzendem Licht und gab vielen Menschen, die das Gebäude bislang maximal als Wahrzeichen der Stadt wahrgenommen hatten, Einblicke in das Innere des Opernhauses. 

 

Was vor zehn Jahren einmalig von Bernhard Rinner, dem Geschäftsführer der Bühnen Graz, initiiert wurde, entwickelte sich in den letzten zehn Jahren zu Österreichs größtem Licht- und Klangfestival und ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Grazer Kulturgeschehens. 

 

KLANGLICHT hat Graz zur Lichtkunsthauptstadt Österreichs gemacht“ titelte der ORF in seiner nationalen Berichterstattung. Über 108.000 Besucher*innen nahmen an der Jubiläumsausgabe der Veranstaltung im Oktober 2025 teil und besuchten die an vier Abenden in der Innenstadt gezeigten künstlerischen Interventionen aus Klang und Licht.


Mit Klang und Licht werden Stimmungen erzeugt, Emotionen verstärkt und Botschaften verdeutlicht. Ohne diesen beiden Mitteln würde die Sprache des Theaters wichtiges Vokabular verlieren. Gleichzeitig ist KLANGLICHT für viele Besucher*innen ein erster Anknüpfungspunkt mit der Welt der Kunst und vermag es, tausende Menschen gleichermaßen zu berühren und besondere Momente zu kreieren. 
 

Das Festival wird seit 2015 unter der kuratorischen Leitung von Birgit Lill-Schnabl in Graz umgesetzt. Vor diesem Hintergrund liegt das Hauptaugenmerk bei der Programmierung des Festivals auf der Zusammenarbeit mit Künstler*innen: Die in den letzten Zehn Jahren gezeigten 120 Installationen entstanden in Zusammenarbeit mit internationalen Größen wie Olafur Eliasson, Brigitte Kowanz, Fischli & Weiss, Eva Schlegel oder Keith Sonnier, die Seite an Seite mit lokalen und nationalen Künstler*innen arbeiteten – eine vollständige Übersicht findet sich im KLANGLICHT-Archiv.